2. LAUF RCN > 10.05.2014

Karch siegt auch im zweiten RCN-Rennen

 

Für Claudius Karch läuft das Projekt „RCN-Titel 2014“ aktuell optimal nach Plan. Auch im zweiten Rennen der Saison in der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) konnte er seine Klasse gewinnen. „Wir hatten eine perfekte Taktik und das nötige Glück auf unserer Seite“, meinte Karch überglücklich nach dem Rennen. Denn bei wechselnden Bedingungen hatte Teamchef Matthias Holle den entscheidenden Einfall in Sachen Tankstopp.

 

Normalerweise wird in der ersten Runde in der RCN eine Setzzeit gefahren, dann folgen drei Sprintrunden und dann folgt die so genannte „Tankrunde“ – eine Runde in der die Zeit nicht ganz so relevant ist, da in der vollen Box Stau herrscht und somit jedes Team viel Zeit bekommt, um Sprit zu fassen und eventuell Reifen zu wechseln.

Doch der Blick zum Himmel sagte ganz klar, dass Regen kommen würde. Als die ersten Tropfen in der vierten Runde fielen, holte Holle seinen Schützling sofort an die Box. „Matthias ahnte, dass kurz darauf der große Stau in der Box einsetzen würde und dem wollte er entgehen“, erklärte Karch später die Taktik. Zwar verlor Karch, der in der dritten Sprintrunde war, etwas Zeit, doch sein Teamchef sollte Recht behalten. Mit frischen Regenreifen und vollem Tank machte sich Karch wieder auf die Reise um kurz darauf in heftigen Regen zu gelangen.

Während die versammelte Konkurrenz auf der glatten Piste versuchte sich in die Box zu retten, konnte Karch die Reifen auf Betriebstemperatur bringen und dann entspannt an der Boxeneinfahrt vorbeirauschen, während sich dort ein langer Stau gebildet hatte. In der Folge baute Karch seine Führung in der Klasse aus und gewann am Ende souverän. In der Gesamtwertung bedeutete dies am Ende Rang drei und somit erneut einen Podestplatz.

In der Meisterschaft rangiert Karch jetzt auf dem dritten Platz hinter zwei punktgleichen Führenden. „Die Saison ist mit zwei Siegen optimal losgegangen. So können wir gerne weitermachen“, in der RCN läuft es für Karch also rund. In der VLN Langstreckenmeisterschaft folgt bereits am kommenden Wochenende der vierte Lauf. Hier hofft Claudius Karch, dass endlich der Knoten platzt und ein gutes Ergebnis herausspringt.